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Das Seifen-Lexikon – was ist was?

Kernseifen

Natriumseifen mit einem Fettsäuregehalt von 72 Prozent
(entspricht etwa der WAS = waschaktive Substanz)

Marseiller Seifen

Kernseifen, deren Mindestfettsäuregehalt von Ludwig XIV. mit 72 Prozent festgelegt wurde. Sie werden oft aus Olivenöl hergestellt.

Feinseifen oder Toilettenseifen

Höher getrocknete (80 Prozent Fettsäure) hochwertige Seifen, die überwiegend zur Körperpflege verwendet werden.

Glyzerinseifen

Mit Hilfe von Alkohol und Glycerin hergestellte, gegossene Transparentseifen.

Transparentseifen

Normale Feinseifen, die durch Hemmung der Kristallisation transparent gemacht wurden.

Schwimmseifen

Seifen, die durch das Einblasen von Luft oder den Zusatz von Produkten mit niedrigem spezifischen Gewicht schwimmfähig gemacht werden (im Zweiten Weltkrieg wurden davon große Mengen hergestellt).

Schmierseifen

Mit Hilfe von Kalilauge hergestellte flüssige oder pastöse Seifen, meist als Reinigungsmittel genutzt.

Flüssige Seifen

Im überwiegenden Teil der Fälle keine Seifen (!), sondern synthetische Tenside.

Rasierseife

Mit einem hohen Stearinanteil mit Kali- und Natronlauge hergestellte Seife mit hoher Schaumfestigkeit zur Nassrasur.

Gallseife

Unter Zusatz von Rindergalle hergestellte Seife, die besonders gut bei Fett- und Eiweißflecken wirkt.

Antibakterielle Seife

Durch Zusatz bakteriostatischer Mittel hergestellte Seifen (z.B. Farnesol). Die Wirkung gegenüber normalen Seifen ist jedoch nur unwesentlich besser.

Gefüllte Seifen

Durch Füllstoffe wie Kreide, Talkum oder Weizenstärke „verlängerte“ Seifen für Massenmärkte.

Synthetische Seifen

Keine(!) Seifen, sondern aus Tensiden hergestellte Waschstücke, meist mit niedrigem pH-Wert (5,8 bis 6,2) für Problemhaut.

Kombibars

Aus Seife und Tensiden hergestellte Waschstücke, die die Vor- und Nachteile beider Kategorien vereinen.